Handchirurgische Praxis
Dr. Golik
seit 1989*

Ab Oktober 2020 ist die Praxis freitags ab 12:00 Uhr geschlossen.

Die Praxis ist vom 12. Oktober bis zum 23. Oktober geschlossen
(Herbstferien)

KONTAKT UND SPRECHZEITEN:

Handchirurgische Praxis
Dr. med. Ludger Golik
Dr. med. Sebastian Golik
Wörthstraße 33
45894 Gelsenkirchen

Telefon: 0209 597071
Fax:       0209 597072

SPRECHSTUNDEN:

Mo-Di-Do:    8:00-11:30
                  15:00-17:30
Mi:               8:00- 11:30
Fr:               8:00- 12:00

E-mail:

handchirurgie-buer@gmx.de


Allgemeine Informationen zu den Operationen

 

In unserer Praxis für ambulante Handchirurgie werden Eingriffe an Arm und Hand ausschließlich in örtlicher Betäubung durchgeführt. Je nach Art der Operation erfolgt diese entweder durch eine Lokalanästhesie lediglich im Operationsgebiet oder durch eine Betäubung des ganzen Armes. Die meisten Eingriffe dauern in der Regel weniger als 15 - 20 Minuten und werden vom größten Teil der operierten Patienten nicht als allzu unangenehm empfunden.

 

Nahezu alle Eingriffe an der Hand oder am Arm erfolgen in einer sogenannten Blutleere oder Blutsperre. Hierzu wird während der Operation – ähnlich wie beim Blutdruckmessen - eine Manschette am Oberarm aufgepumpt, so dass bei der Operation kein Blut fließt und der Eingriff mit guter Übersicht und zügig ausgeführt werden kann. Bei der nur kurzen Dauer der Operationen ist der Druck am Oberarm üblicherweise kein Problem. Obwohl allen Patienten nach dem Eingriff Schmerztabletten mitgegeben werden, berichten die meisten hinterher über fehlende oder nur geringe postoperative Schmerzen. 

 

Der nach der Operation angelegte Verband ist bewusst sehr fest, um der Bildung eines Blutergusses vorzubeugen. Sollte der Verband allerdings zu stramm sein, wird dieser bereits am nächsten Tag gewechselt und lockerer wiederangelegt. Die meisten Patienten stellen sich allerdings bei weitgehend schmerzfreiem Verlauf erst nach 3-4 Tagen zum ersten Verbandswechsel vor.

 

Bei manchen (eher etwas größeren) Operationen ist anschließend eine Ruhigstellung mit einer Gipsschiene erforderlich. Dabei bleiben normalerweise alle oder zumindest einige Finger frei, die dann auch durchaus bewegt werden sollten. So können auch Alleinstehende die sogenannten Verrichtungen des täglichen Lebens zumindest teilweise ausführen.

 

Für die ersten 3 - 4 Tage nach dem Eingriff ist allerdings ein konsequentes Hochhalten der operierten Hand von entscheidender Bedeutung für den Genesungsprozess; bei Befolgung dieser Empfehlungen können von vornherein Schmerzen und Anschwellungen der Hand vermieden und der Heilungsverlauf deutlich verkürzt werden.

 

In den ersten drei Wochen nach dem Eingriff sollte die Hand allenfalls bis zur Schmerzgrenze belastet werden. Danach ist ein zunehmender Einsatz der operierten Hand bis zur vollen Belastung möglich.

 

Narbenbeschwerden können unter Belastungen einige Wochen oder in Einzelfällen auch mehrere Monate anhalten. Folgeschäden sind hierdurch aber nicht zu befürchten.

 

Im Folgenden werden einige wesentliche Aspekte zu den einzelnen Krankheitsbildern aufgeführt. Weitere Fragen werden gern bei einem individuellen Gespräch in der Praxis beantwortet.