Handchirurgische Praxis
Dr. Golik
seit 1989*

Wir möchten Sie bereits jetzt darauf hinweisen, dass unsere Praxis in den Weihnachtsferien vom 23. Dezember 2019  bis zum 3. Januar 2020 geschlossen ist.

 

 

KONTAKT UND SPRECHZEITEN:

Handchirurgische Praxis
Dr. med. Ludger Golik
Dr. med. Sebastian Golik
Wörthstraße 33
45894 Gelsenkirchen

Telefon: 0209 597071
Fax:       0209 597072

SPRECHSTUNDEN:

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Fr:               8:00-13:00

E-mail:

handchirurgie-buer@gmx.de


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Vor jeder Operation wird über Risiken des Eingriffs aufgeklärt. Es gibt allgemeine Operationsrisiken, die bei jeder operativen Behandlung auftreten können. Hierzu gehören insbesondere Anschwellungen und Blutergüsse im Wundbereich. Diese können allerdings oft schon allein durch ein konsequentes Hochhalten der Hand nach der Operation vermieden werden.

Die Gefahr von Gefäß- oder Nervenverletzungen ist insbesondere bei sogenannten Rezidiv-Operationen (Zweit-Eingriffen) erhöht. Bei diesen Eingriffen erfolgt die Operation nicht im Gesunden, sondern in einem Narbengewebe, in dem die anatomischen Strukturen oft nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand vorgefunden werden.

In nur sehr seltenen Fällen kann es, besonders nach größeren Eingriffen an der Hand, in extrem seltenen Fällen auch nach kleineren Eingriffen, zu einer sogenannten Dystrophie (Blutumlaufstörungen, Sudeck Erkrankung, regionales Schmerzsyndrom) kommen. Diese Blutumlaufstörungen können zu lang andauernden, teilweise schmerzhaften Anschwellungen der Hand und Bewegungseinschränkungen führen.

 

Bei rechtzeitiger Behandlung können die Folgen dieser Erkrankung allerdings oft auf ein Minimum reduziert werden. Hierzu ist es wichtig, dass nach ausgedehnteren Operationen an der Hand der postoperative Verlauf vom Operateur selbst überwacht wird. So können frühzeitig Anzeichen einer beginnenden Sudeck-Erkrankung erkannt und behandelt werden. Die Behandlung dieser Erkrankung besteht aus der Verordnung abschwellender und schmerzstillender Medikamente, außerdem wird auf ein konsequentes Hochhalten der erkrankten Hand hingewiesen. Bei schwerwiegenden Verläufen ist unter Umständen sogar eine stationäre Behandlung in einer Handchirurgischen Abteilung erforderlich.

 

 

 

 

Welche Beschwerden treten bei einem Tennis- bzw. Golfarm auf?

 

 

Bei einem Tennis- oder Golfarm liegt eine Knochenhautentzündung an der Außen- bzw. Innenseite des Ellenbogengelenkes vor. Ursache ist in der Regel eine akute oder chronische Überlastung des Armes. Typische Krankheitszeichen bestehen in einer starken Druckschmerzhaftigkeit an der Außen- oder Innenseite des Ellenbogengelenkes mit in den Unterarm ausstrahlenden Schmerzen. Insbesondere beim Tennisarm ist in die Streckung der Finger gegen Widerstand stark schmerzhaft, außerdem das kräftige Zugreifen. Viele Patienten klagen auch bei leichtem Zufassen über starke, vom Ellenbogen in den Unterarm ausstrahlende Schmerzen, beispielsweise bereits beim Anheben einer Kaffeetasse.

 

 

 

Wie wird der Tennis- bzw. Golfarm behandelt?

 

 

Zunächst sollte eine konservative, also nicht operative Behandlung erfolgen. Je früher die Behandlung einsetzt, desto besser sind die Aussichten, dass ein operativer Eingriff vermieden werden kann. Die konservative Behandlung besteht in der Regel aus einer lokalen Cortisoninjektion, die etwa zwei- bis dreimal wiederholt werden kann. Zusätzlich sollte der Ellenbogen und das Handgelenk für etwa 14 Tage ruhiggestellt werden. Entzündungshemmende Medikamente wie Diclofenac können ebenfalls helfen. Auch eine orthopädische Behandlung mit Ultraschall-Anwendungen oder eine Stoßwellentherapie käme zur Vermeidung einer Operation in Frage.

 

Bei anhaltenden Beschwerden lässt sich durch eine operative Behandlung in der Regel eine dauerhafte Beschwerdefreiheit auch unter Belastung erreichen.

 

 

 

 

Was wird bei der Operation gemacht?

 

 

Bei der Operation wird in einer Arm-Betäubung der Muskelansatz von dem schmerzenden Knochen abgelöst, zusätzlich erfolgt eine sogenannte Denervierung des äußeren oder inneren Oberarmknorrens. Dabei werden die in den Knochen einstrahlenden, schmerzleitenden Nervenfasern unterbrochen. Mit dieser Kombination aus Ablösung des Muskelansatzes und Unterbrechung der Schmerznerven hat man an der Außenseite, bei dem so genannten Tennisarm eine Erfolgsquote von etwa 80 bis 90 Prozent, an der Innenseite des Ellenbogengelenkes, beim Golfarm, kann in 70 bis 80 Prozent mit einer völligen Beschwerdefreiheit gerechnet werden.

 

 

 

Was ist nach der Operation zu beachten?

 

 

Nach dem Eingriff erfolgt eine Ruhigstellung des Ellenbogen- und des Handgelenkes für etwa 10 bis 14 Tage durch eine Oberarmgipsschiene. Die Finger können allerdings ohne Belastung beim Anziehen oder Essen eingesetzt werden

 

Die Fäden werden etwa nach 10 bis 12 Tagen entfernt. Nach Abnahme der Gipsschiene sind zunächst aktive Bewegungen des Ellenbogengelenkes vorgesehen. Die meisten Patienten erreichen nach etwa einer Woche wieder ein vollständiges Bewegungsausmaß des operierten Ellenbogengelenkes.

 

Sollte es nach dieser Zeit noch nicht möglich sein, den Ellenbogen vollständig zu strecken, erfolgt die Verordnung einer krankengymnastischen Übungsbehandlung.

 

Die Narbe selbst ist nach der Operation noch für eine gewisse Zeit empfindlich; man merkt aber sehr schnell, dass sich hierbei um einen anderen Schmerz als vor der Operation handelt. Die Narbenbeschwerden bilden sich in der Regel im Laufe von sechs bis acht Wochen weitgehend zurück. Einige Patienten geben noch bis zu 2 Monaten nach dem Eingriff einen muskelkaterartigen Schmerz im Unterarm an.

 

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit liegt - in Abhängigkeit von der beruflichen Tätigkeit - bei etwa drei bis sechs Wochen.

 

 

 

 

Ein Ganglion bzw. Überbein macht sich an der Hand in der Regel durch eine prall-elastische Vorwölbung beuge- oder streckseitig über dem Handgelenk, oder an den Streckseiten der Fingermittel- und Endgelenke bemerkbar. Zusätzlich können Überbeine im Bereich der Sehnenscheiden beugeseitig über den Grundgelenken der Langfinger in der Hohlhand (zusammen mit so genannten Spring- oder Schnappfingern) oder beispielsweise an der Speichenseite des Handgelenkes entstehen. In vielen Fällen sind diese Vorwölbungen nicht schmerzhaft und erfordern zunächst keine Behandlung.

 

Die Ursache für die Ausbildung so genannter Überbeine ist nicht ganz klar. In seltenen Fällen können sie verhältnismäßig plötzlich nach einer Überbelastung auftreten, eine weitere mögliche Ursache ist eine Bindegewebeschwäche, bei der Ganglien an verschiedenen Gelenken auftreten können.

 

Ihren Ursprung nehmen die Überbeine in vielen Fällen im Bereich der Gelenkskapsel; über einen Stiel besteht oft eine direkte Verbindung zum Gelenk. Vereinfacht kann man sich ein Überbein als Ausstülpung der Gelenkinnenhaut durch eine Schwachstelle in der Gelenkkapsel vorstellen. Wie bei einem Ventilmechanismus füllt sich das Überbein über die Verbindung zum Gelenk mit Gelenkflüssigkeit auf. Die im Laufe der Zeit eingedickte, geleeartige Flüssigkeit fließt nicht wieder ins Gelenk zurück, so dass das Überbein nach und nach an Größe zunehmen kann.

 

 

Diagnostik

 

 

In der Regel kann die Diagnose allein durch eine Untersuchung des Handgelenkes oder Fingergelenkes ohne weitere Hilfsmittel gestellt werden. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann die Verdachtsdiagnose bestätigt werden. Die Ultraschalluntersuchung ist gerade an den Fingergelenken bei der Differenzierung zwischen den flüssigkeitsgefüllten Überbeinen und den seltenen, gutartigen Riesenzelltumoren hilfreich.

 

Eine Röntgenuntersuchung ist zunächst nicht routinemäßig erforderlich. Vor einer eventuell anstehenden Operation des Überbeins sollte allerdings durch eine Röntgenaufnahme überprüft werden, ob nicht möglicherweise zusätzlich eine Knochenzyste am Handgelenk (in der Regel im Mondbein oder im Kahnbein) als möglicher Ausgangspunkt für das Überbein vorliegt (sehr selten).

 

Eine kernspintomografische Untersuchung ist nur bei dem Verdacht auf das Vorliegen eines so genannten okkulten Ganglions erforderlich. Hierbei treten für ein Ganglion typische Beschwerden in der Regel streckseitig am Handgelenk auf, ohne dass ein Überbein getastet werden kann.

 

 

 

Therapie

 

 

Die Behandlung richtet sich zunächst nach den subjektiven Beschwerden. Bei fehlenden Schmerzen und nur gering ausgeprägter Verdickung ist zunächst keine Behandlung notwendig. Bei ständigen Schmerzen oder ausgedehnteren Befunden kann zunächst versucht werden, das Überbein zu punktieren. Allerdings lässt sich nicht in allen Fällen die zähflüssige Masse aus dem Überbein absaugen.

 

Nach der Punktion wird das Hand- bzw. Fingergelenk für etwa 3-4 Tage durch einen festen Druckverband und gegebenenfalls durch eine Gipsschiene am Handgelenk stillgelegt. In vielen Fällen tritt das Überbein über einen längeren Zeitraum nicht mehr auf. Falls durch die Punktion eine monatelange Rückbildung erreicht werden kann, könnte auf Wunsch ein weiterer Punktionsversuch vorgenommen werden.

 

Sollte es allerdings nach erfolgter Punktion nach nur wenigen Tagen oder Wochen zu einer erneuten Ausbildung des Ganglions kommen, ist ein weiterer konservativer Behandlungsversuch nicht Erfolg versprechend. Dann ist es vielmehr sinnvoll, dass Überbein durch einen kleinen operativen Eingriff entfernen zu lassen.

 

Die Operation erfolgt an den Fingergelenken in einer örtlichen Betäubung nur des betroffenen Fingers, am Handgelenk wird in der Regel der ganze Arm (Plexusanästhesie) betäubt. Je nach Lokalisation ist mit einer Operationsdauer von 10-20 Minuten zu rechnen. Nach dem Eingriff erfolgt bei einer Operation am Handgelenk eine Gipsruhigstellung für etwa eine Woche, wobei die Finger von Anfang an frei bewegt werden können. Bei einer Operation am Fingergelenk ist normalerweise ein fester Verband ausreichend.

 

 

 

Operationsrisiken

 

 

Neben den allgemeinen Operationsrisiken (Bluterguss, Schwellung, Entzündung), die sich durch ein konsequentes Hochhalten der Hand nach dem Eingriff vermeiden lassen, besteht besonders bei den beugeseitig am Handgelenk auftretenden Überbeinen die Gefahr einer Verletzung der Speichenschlagader. Hier liegt besonders bei Rezidiveingriffen (nach schon erfolgter Voroperation) ein erhöhtes Risiko einer Gefäßverletzung vor.

 

Um derartige Verletzungen zu vermeiden, wird die Operation unter Lupenvergrößerung und in Blutleere des Armes durchgeführt. Eingetretene Verletzungen lassen sich normalerweise durch eine Gefäßnaht oder, falls Seitenäste der Speichenarterie betroffen sind durch eine Unterbindung des Gefäßes behandeln.

 

Vorübergehende Bewegungseinschränkungen (besonders bei der Beugung des Handgelenkes) treten häufiger nach Operationen von Überbeinen auf der Streckseite des Handgelenkes auf. Hierbei kann nach Entfernung der Gipsschiene durch selbsttätige Bewegungsübungen oder gegebenenfalls auch in Ausnahmefällen durch eine krankengymnastische Übungsbehandlung innerhalb von 2-3 Wochen wieder das normale Bewegungsausmaß erreicht werden.

 

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Lokalisation des Ganglions und postoperativem Verlauf zwischen zwei und drei Wochen.

 

Es ist allgemein bekannt, dass Überbeine auch nach einer Operation in unterschiedlichen Zeitabständen erneut auftreten können. Das Rezidivrisiko liegt nach einem operativen Eingriff bei etwa 10-20 %.

 

Bei Behandlung des Überbeins durch eine Punktion muss in mehr als der Hälfte der Fälle über kurz oder lang mit einem erneuten Auftreten gerechnet werden; hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Aufwand der Punktion etwa dem einer Blutentnahme entspricht, die Risiken eines operativen Eingriffs können so zunächst vermieden werden.

 

 

Das Leitbild unserer Handchirurgischen Praxis orientiert sich an dem Grundsatz, Sie als Patienten durch eine umfassende und verständliche Beratung in Entscheidungsprozesse zur operativen bzw. konservativen Behandlung Ihrer Handerkrankung einzubeziehen. Wenn immer sinnvoll, wird zunächst ein konservativer Behandlungsansatz verfolgt. Erst bei fehlender Besserung wird in einem ausführlichen Gespräch - unter Abwägung möglicher Risiken - ein operativer Eingriff entsprechend der aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaft vorgeschlagen. Dabei wird auf eine individuell angepasste, für den Patienten gut verständliche Aufklärung besonderer Wert gelegt.

 

Oberstes Ziel des Behandlungskonzeptes ist das rasche Wiedererlangen der vollen Funktionsfähigkeit der erkrankten Hand durch eine kompetente und persönliche Betreuung. Eine verständnisvolle, individuelle Zuwendung sowie eine angenehme und freundliche Atmosphäre in der Praxis sollen gerade bei anstehenden operativen Behandlungen Ängste abbauen.

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